Zur Schuldenlüge der Staaten: Wer ist der Gläubiger?

Der liebe Honigmann hat mal wieder gut recherchiert. Hier ist ein sehr guter Artikel zum Thema Nationalschulden.

Schöne Analyse zum Unterschied zwischen USA, UK und Euro-Land:

  • USA und UK werden in einem Atemzug genannt, da es ja um das “angelsächsischen Kapitalismus” geht
  • die USA ist schlimmer dran als irgendein Euro-Staat
  • die UK verbergen ihre Probleme auf Kosten anderer.

Der Autor fragt nach einem Licht am Ende des Tunnels.

Nun, einerseits wird das USA-UK-System sich als Retter aufspielen und eine auf SDRs (Special Drawing Rights) beruhende weltweite Währung einführen.

Andererseits wachen mehr und mehr Leute auf; vielleicht ja sogar Journalisten und andere “Spieler” in den Mainstream Median…

Hier ist das neueste aufklärerische Video, das mir unter die Finger gekommen ist, aus USA-Perspektive.

Wenn Wissen Macht ist, dann ist Unwissen Ohn-Macht…

Diese Vorbemerkungen für Erstleser sind eine willkommene “Taufe” zur Aufnahme in die Gemeinschaft der “Wissens-Mächtigen”… :)

Na, mal sehn, wie lange des Kaisers neue Kleider noch unsichtbar bleiben – dank Web, Netz, sozialen und anderen Netzwerken…

Staatsschulden gefährden Weltkonjunktur – meinen Wirtschaftswissenschaftler, ohne sie zu verstehen, meine ich…

Tja, dieser Artikel kritisiert zwar Staatsschulden, aber aus ‘falschen’ Gründen:

  1. ist das Bruttosozialprodukt ein alles andere als zuverlässiges Mass
  2. was ist schon die “Weltkonjunktur”, laut Wirtschaftswissenschaftler Uwe Wagschal die Summe der Staatshaushalte, gemessen an den so offensichtlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Mangel an Infrastruktur und Überfluss, Hunger und Übergewichtlern
  3. Herr Wagschal meint das Problem der Staatsverschuldung “ernsthaft” anzugehen, ohne zu sagen, wie
  4. Staatsschulden zum Nulltarif werden überhaupt nicht in Frage gestellt…

Aber immerhin: Staatsschulden sind Thema. Vielleicht werden sie auch mal zum Allgemeinverständnis gehören, obgleich sie nicht in der Schule gelehrt werden… Man muss natürlich fragen: warum eigentlich nicht???

Goldman, Goldman über alles

Es wird sooooooo viel über die Krise geschrieben. Ich trage lieber dadurch dazu bei, dass ich auf wertvolle Quellen hinweise.

Dazu gehört GATA, das Gold Anti-Trust Action Committee von professionellen Gold-Investoren.

Dieser Artikel weist darauf hin, dass Goldman immer mehr in der Hand hat als die Europäische Zentralbank und damit Staaten kaputt macht.

Egal ob Geld von der EZB oder als credit default swap von Goldman kommt, schlimm ist, dass es aus der Luft gegriffen und, unter allen möglichen Namen, gegen Zinsen verkauft wird. Aber das ist ja des Kapitalismus Kern…

Schuldenwirtschaft und Staatsverschuldung

Für Samstag, den 17. April hatte ich Dias vorbereitet zum Thema “Die Entwicklung der Staatsverschuldung im allgemeinen Rahmen der Schuldenwirtschaft”. Es sollte der erste Block eines Workshops der Monetative in Berlin sein.

Aber wegen des Vulkans kam ich nicht rechtzeitig aus Brüssel zurück.

Hier sind 18 Dias.

Das Thema in Stichpunkten

Das Wesentliche in “Punktsprache” :

Stichpunkte: Geld, Politik und Wirtschaft

1. Zu Währungen und Geld

  • Währungen sind für Zentralbanken und Nationalstaaten, was Geld für den einzelnen ist: Tauschmittel, Wertanlage und Instrument, andere zu dominieren und zu manipulieren.
  • Bargeld wird zinsfrei von Nationalstaaten herausgegeben und repräsentiert höchstens 3% des gesamten Geldes, das im Umlauf eines Staates ist.
  • Kreditgeld wird gegen Zinsen von Zentralbanken und anderen finanziellen Institutionen herausgegeben – ex nihilo – aus dem Nichts, und repräsentiert den Rest von etwa 97% des Geldes, das im Umlauf ist.
  • Je mehr Kreditgeld im Umlauf ist, umso mehr “Zinsgeld” wird gebraucht.
  • Das exponentielle Wachstum von Zins und Zinseszins sorgt für mehr und Bedarf an “Zinsgeld”.
  • Sowohl Bargeld als auch Kreditgeld müssen die Funktion von “Zinsgeld” erfüllen.
  • Damit wird aus der Tauschfunktion des Geldes für Handel, eine Kontrollfunktion der Kredite: für die Zentralisierung von Globalisierung und Privatisierung – der Finanzwirtschaft und der Realwirtschaft.

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