Das Wachstum von Verzinsung und Verschuldung
Um Nationalschulden oder Staatsverschuldung[1] zu verstehen, muss man nationale Währungen verstehen, die von Nationalstaaten herausgegeben werden. Man muss aber auch verstehen, was Nationalstaaten von anderen menschlichen Organisationsformen unterscheidet. Und man muss wissen, dass aus Zinsen Zinseszins wird, als würden Zinsen Kinder kriegen, als positive Gewinne genauso wie als negative Belastungen: kurz-, mittel- und langfristig – von heut auf morgen und über lange Zeiträume hinweg. Je länger die Zeiträume, umso schlimmer der Effekt, der auf „exponentiellem Wachstum“ beruht, d.h. der exponentiellen Funktion ex.
Exponentielles Wachstum und seine Zyklen
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Wie 100 Euro durch Zins und Zinseszins von Jahr zu Jahr anwachsen. Es ist nur eine Frage der Zeit.Aber Zeit ist mehr als Geld! |
Es geht also ins Unendliche bei dieser Funktion. Ihre Effekte machen sich aber auch alle 27 Jahre bemerkbar, da die Konstante e, die der Funktion zugrunde liegt, gleich 2,718… ist. Dieser Zusammenhang ist vielleicht nicht offensichtlich, aber die Beobachtung von Zeitreihen brachte Nikolai Kondratjew auf die Idee, als Wirtschaftswissenschaftler von der „zyklischen Konjunkturtheorie“ zu sprechen.
Mein Verständnis von Zahlen, Zeit, Messen und Zinseszins sagt mir, dass sich „Unendlichkeit“ bei der e-Funktion in Vielfachen von e ausdrückt. Es gibt ja jeden Tag neue Kredite mit neuen Laufzeiten und unterschiedlichen Zinssätzen. D.h. es gibt an jedem Tag Beträge, die nichts kaufen oder leisten sondern nur Zinsen abzahlen. Diese Statistiken erfasst niemand. Je mehr Kredite vergeben werden, ums mehr Zinsen müssen aber auch „besorgt“ werden. Dieses Problem der Geldschöpfung wird von den derzeitigen Wirtschaftstheoretikern nicht gelehrt.
[1] http://www.goruma.de/Service/Glossaroekonomie/Staatsverschuldung.html








































[...] Das exponentielle Wachstum von Zins und Zinseszins sorgt für mehr und Bedarf an „Zinsgeld“. [...]