Fehler im Finanzsystem – Dr Henning Witte

Auf diesem Video ist der schwedisch/deutsch ausgebildete Anwalt Dr Henning Witte für Bankrecht zu den gleichen Schlüssen gekommen wie ich, wenn er von Kernproblemen spricht:

  1. über 90% des “Geldvolumens” besteht aud “Kreditgeld”
  2. niemand kreiert das “Zinsgeld”, mit dem Kredite bezahlt werden müssen
  3. Banken schaffen “Kreditgeld” aus heisser Luft.

Als Konsequenz beschreibt er sechs Ebenen, auf denen wir langsam enteignet werden:

  1. Werteverschiebung von Normalbürger an Banken
  2. Pensionsverträge und Ersparnisse verlieren an Wert durch Inflationseffekt
  3. Steuern müssen regelmässig erhöht werden
  4. Systeminrelevante Banken werden mit Steuergeldern gerettet
  5. Staaten werden mit Steuergeldern gerettet
  6. Währungsreform, wie von DM zu Euro, sorgt für Wertverlust.

Die Macht derer, die an der Spitze des Kreditsystems stehen, sieht Herr Dr. Witte als Motivation dieses “Schneeballsystems”, das nur dadurch existieren kann, dass es sich mehr und mehr verbreitet.

Seine Lösungsvorschläge decken sich mit denen der Monetative und der des Forum for Stable Currencies.

EU sorgt sich um Demokratie

Dieser Artikel in der Financial Times Deutschland veranlasste mich, mit den betroffenen EU-Politikern Kontakt aufzunehmen, vor allem, um sie auf die Existenz des Forum for Stable Currencies hinzuweisen, das ja “ökonomische Demokratie  durch Abschaffen der Staatsschulden propagiert!”

Wir sind ein ThinkTank und Experten-Netzwerk, wo die Mitglieder nicht nur “ihren Job tun”, sondern freiwillig beitragen, ohne dass Geld mitspielt.

Vollgeld statt Giralgeld

Das Ende der monetären Fata Morgana ist der Titel eines Interviews mit Prof. Joseph Huber, deseen Buch Monetäre Modernisierung kürzlich rausgekommen ist.

Vollgeld ist “echtes” Geld, so wie Bargeld, nicht das Kreditgeld, das die Banken aus dem Nichts schaffen.

Chance für eine neue Geldordnung

Die grosse Überraschung: ein Kommentar in der Financial Times, der sagt: die Staaten müssen die Geldschöpfung endlich in die eigene Hand nehmen. Die EZB hat den ersten Schritte dazu bereits gemacht.

Und so lehrt der Autor Mark Joob, was wir uns von der Welt und den Politikern wünschen: dass die Politiker, die Staaten, Geld herausgeben. Aber sie haben sich offenbar den Bankern verkauft…

Und die bleiben am Ball mit “business as usual”:

  • Geld als Kredit herausgeben und gegen Zinsen verleihen
  • so dass jeder sich mehr leihen muss, um Zinsen bezahlen zu können.

Dabei ginge es auch anders:

  • Staaten drucken zinsfreies Geld und wachen über das Verhältnis von Bargeld und Kreditgeld.

Schuldenstand des öffentlichen Gesamthaushaltes

Diese Grafik Schuldenstand Gesamthaushalt 1951 - 2008wurde aus Daten vom Statistischen Bundesamt Deutschland erzeugt. Man kann sie sich in Excel- oder pdf-Format runterladen. Gesamthaushalt
ist in pdf, da WordPress xls nicht erlaubt.

Wichtiger wäre es ja zu wissen, wie sich die Zinszahlungen entwickelt haben. Denn die Kredite werden aus ‘heisser Luft’ geschaffen. Aber die Zinsen sind dann ‘richtiges’ Geld in ‘richtigen’ Haushalten, auf ‘richtigen’ Bankkonten.

Um Verschuldung zu verursachen, wurde “Wachstum” gepredigt. Dabei wurde aber nicht veröffentlicht, wie sehr die Menge von Kreditgeld wuchs, das neben Bargeld im Umlauf war.

Nun wird “Sparen” gepredigt, um was zu verursachen????

Antwort: mehr und mehr Kontrolle. Denn Schulden können gesetzlich eingetrieben werden, auch wenn nix mehr zu holen ist… So wird man in den Bankrott getrieben. Auch Staaten. Hauptsache, die Schuldiger behalten die Kontrolle!

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