Kampf gegen Zinsknechtschaft: alles schon mal da gewesen!

Leitsätze des “Deutschen Kampfbunds zur Brechung der Zinsknechtschaft” (gegründet September 1919) Für den öffentlichen Redestreit am 4. u. 11. April 1921 im Wagnersaal in München

{Seite 110 aus Gottfried Feder’s Kampf gegen die Hochfinanz}

Leitsätze des “Deutschen Kampfbunds zur Brechung der Zinsknechtschaft” (gegründet September 1919) Für den öffentlichen Redestreit am 4. u. 11. April 1921 im Wagnersaal in München

Der deutsche Kampfbund zur Brechung der Zinsknechtschaft fordert die Einstellung des öffentlichen Zinsendienstes, der im Grunde nur eine organisierte Raubung des Volkes zugunsten reinen Geldbesitzes ist, fordert insbesondere die Rückgewinnung des einer Aktiengesellschaft (Reichsbank) überantworteten Notenprivileges (des Rechtes zur Geldschöpfung) in den Machtbereich des Staates durch Verstaatlichung der Reichsbank, fordert die Verstaatlichung der Banken, die ihre eigentliche soziale Aufgabe, Geldverkehr zu vermitteln, nicht mehr erfüllen, sondern das Wirtschaftsleben gewalttätig beherrschen und von aller Arbeit in Form hoher Zinsen rücksichtlos Tribut erpressen, fordert die ausreichende Entschädigung der kleinen Rentner für die durch eine alles verderbende Finanz- und Steuerpolitik eingetretene Entwertung der Spargelder, fordert im Besonderen, daß die wirtschaftliche Freiheit und Zukunft Bayerns nicht aufs Spiel gesetzt werde durch Überantwortung unserer kostbaren Naturkraft, der Wasserkraft, an das Zinskapital, fordert, das der Staat durch Organisation der ihm zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte den Ausbau der Wasserkräfte aus eigenen Mitteln vornimmt, indem er kraft der ihm eigenen Finanzhoheit die nötigen Umlaufmittel schafft, die durch die entstehenden Werke und ihre Erträgnisse volle Deckung finden, fordert, daß das Volksvermögen und die Steuerkraft unmittelbar verwendet werde, um mit ihrer Hilfe ertragreiche Werke zu schaffen, nicht aber, um lediglich für das gar nicht notwendige Leihgeld Bürgschaft zu leisten, fordert Einschränkung der Kapitalaufnahmen bei den Aktiengesellschaften.
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Der Herr ganz Europas ist doch nur der Jude und seine Bank

Dieses Zitat des Dichters Fjodor M. Dostojewski steht auf einem interessanten Artikel im National Journal.

Man kann nur seufzen und sich wundern, oder aber sich am Web festhalten, mit dem man sich mit Gleichgesinnten verbunden fühlen kann…

Tumorartige Geldvermehrung

Helmut Creutz ist ein langjähriger Kenner der Geldmaterie.

Unter “Artikel” steht einer über die Tumorartige Selbstvermehrung des Geldvermögens, die Herr Creutz auch als Ursache der Krise sieht.

Auf seiner Webseite finden Sie nicht nur Hinweise auf seine Bücher und Artikel sondern auch interessante Grafiken.

Bankenbilanzen frisieren: ganz legal

Für alle diejenigen, die noch Ermutigung brauchen, an der Honorigkeit von Banken und Bankern zu zweifeln:

Der kanadische Banker John Tomlinson hatte schon vor Jahren vorgeführt, wie normale Firmen längst bankrott wären, wenn sie Bilanzen so führten wie Banken.

Seit der Goldman Sachs computer gefunden wurde, bleibt es bei etwa 10% Nein-Stimmen.

90% finden die Robin Hood Steuer eine gute Idee, d.h. finanziellen Transaktionen a la Tobin eine Steuer aufzuerlegen.

Das sagt wohl einiges über die Meinung des Volks über Banker, oder?…

Mit Dank an Herrn Prof. Dr. Joseph Huber von der Monetative für diesen Hinweis.

Zu Geld und Ökonomie

Seit August 2009 existiert dieses Buch von einem gelernten Bankkaufmann, der aus Wertegründen (!) gleich nach der Ausbildung kündigte und statt dessen das Thema recherchierte, über das er dieses Buch zusammen stellte.

ENDLICH! Denn “Ökonomie” ist aus meiner Sicht immer nur dazu da gewesen, das zu verschleiern, was Banken mit dem “Phänomen Geld” machen. Als “sanfte” oder “soziale”, um nicht zu sagen Pseudo-Wissenschaft.

Eine Biografie des Autors Simon Bichlmaier finden Sie hier. Den Buchrücken hier.

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Italien will Robin Hood Steuer einführen

Es gibt doch auch gute Nachrichten, wenn auch im Radio und schon 2008.

Interessanterweise wollte Berlusconi die Mineralölindustrie zur Kasse bitten, während in England jetzt die City mit ihren Finanz-Firmen 0.05% abführen soll.

Nachdem Regierungen es “vergessen” haben, dass sie Geld drucken und Münzen stanzen, kommen eben auch andere Leute auf Ideen, Geld für gemeinnützige Zwecke einzusammeln.

Ursprünglich war die Idee als Tobin Tax geplant und bildete den Auftakt zu ATTAC vor zehn Jahren.

Aber im heutigen Bankenklima geht es bei der Robin Hood Steuer darum, Gelder für Klimawechsel und Armutsbekämpfung zu mobilisieren.

Auf englisch mehr hier und aus dieser Woche!

DIE ZEIT: Als das Geld vom Himmel fiel

Ein wichtiger und langer Artikel, der am 14.01.2010 von der ZEIT veröffentlicht wurde: dass die Zentralbanken Geld geschaffen haben, um es den Banken zu geben. Doch wo ist es geblieben, da es bei Firmen ja nie angekommen ist?

Wie man sieht, ist das Wachstum von Nationalen und damit pro Kopf-Schulden stetig, um nicht zu sagen, exponentiell. Hier seit 1955:

Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: ZEIT ONLINE

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Staatsschulden in der Schweiz: fortschrittshemmend und wachstumsfeindlich

VIMENTIS ist eine Organisation, deren Dokument Staatsschulden (2003) nicht nur eine gute Grafik enthält, sondern auch die Auswirkungen von Staatsschulden als “Profi-Wissen” beschreibt.

Interessant ist der kleine Paragraph: “Egal wie der Staat seinen wachsenden Finanzbedarf deckt, er schränkt dadurch das Wachstum der Volkswirtschaft ein.”

Sogar in der Schweiz waren die Zinszahlungen 2002 höher als die Ausgaben für Bildung!

Virtueller Beitrag zum Banken-Tribunal

Dr. Werner Rügemer hatte die Idee für ein “Banken-Tribunal”, das ATTAC nun im April an der Volksbühne in Berlin inszeniert.

Nach einem Telefongespräch mit Herrn Rügemer, der mir als Chef-Ankläger seine Anklageschrift zukommen liess, war ich so begeistert, dass ich meine Ideen mit PowerPoint ausdrückte.

Hier sind die 23 Dias als Anklage der langfristigen Systematik, die zu kurzfristigen Krisen führt.

Move Your Money => Measure Our Money

Die Huffington Post is Nummer Eins auf der Technorati-Liste von Blogs. Herausgeberin Arianna Huffington startete kurz vor Neujahr die Kampagne “Move Your Money” mit einem Video, das mittlerweile mehr als 427,000 mal angesehen wurde. Auf http://www.youtube.com/watch?v=Icqrx0OimSs

Es geht einfach darum, dass man seine Konten bei den grossen “systemrelevanten” Banken auflöst und mit kleinen Banken und Kreditgesellschaften arbeitet.

Die Facebook-Gruppe hat mehr als 26,000 Fans, und am System wird sich nicht viel ändern. Aber der Trend, dass die Grossen die Kleinen schlucken, wird vielleicht aufgehalten. Und mehr Menschen werden zum Nachdenken gebracht. Ausserdem haben die Medien was Interessantes zu berichten!

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